Geschichte der Mühlsteinhauerei in Crawinkel


Ein uraltes Handwerk in Crawinkel war das Mühlsteinhauergewerbe. Im Jahre 1519 wurden zum ersten Male Crawinkler Mühlsteine urkundlich genannt. Die Steinbrüche lagen weit ab in der Lütsche und am Borzel. 1875 gab es im Ort noch elf Mühlsteinhauerwerkstätten, die zusammen jährlich über 600 Mühlsteine anfertigten. 

 

Im Gemeindezentrum "Alte Müh­le" wurde 2012 das deutschlandweit einzige Mühlsteinhauermuseum eingerich­tet, das unter anderem der Tradition dieses alten und für Crawinkel typischen Handwerks gewidmet ist. Weiterhin bedeutend waren die Crawinkler Instrumentenbauer mit ihren typischen Thüringer Geigen und Zistern beziehungsweise Zithern in Form der heute fast vergessene "Thüringer Waldzither" (Kastenhalslaute).